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Chardonnay

Das Aroma des Chardonnay ist weniger charakteristisch als beispielsweise das eines Rieslings, eher zeichnet ihn sein weicher Körper geschmacklich aus. Daher besitzt ein guter Chardonnay stets einen verhältnismäßig hohen Alkoholgehalt, 13- 14% Vol sind nicht selten, um ein ausgewogenes Verhältnis der Geschmacksträger zu gewährleisten. Jancis Robinson schwärmt: “Dem Weinliebhaber kommt Chardonnay mit seinem überwältigenden Charme, seiner großen Alkoholstärke und geringen Säure sowie seinem eher verhaltenen Duft entgegen.” Als einer der wenigen Weißweine kann der Chardonnay durchaus vom Ausbau in Eichenfässern profitieren. Tipp: Chardonnay ist ein Weißwein mit wenig Säure, cremigem Körper und subtilen Duftaromen. Er begleitet optimal alle Gerichte, die uns der Herbst beschert: Pilze in Sahnesauce, Kartoffel-, Pilz- oder Kürbisgerichte, Blumenkohl, Kohlrabi, Wirsing. Chardonnay liebt Sahnesauce! Er schmeckt köstlich zu Geschnetzeltem von Kalb, Pute oder Hähnchen oder zu Fisch in cremigen Saucen.

Der weltweit bekannteste Chardonnay-Wein wächst in
Chablis. Diese kleine Gemeinde ist das nördlichste Anbaugebiet in Burgund und es ist daher kaum verwunderlich, dass die Weine kräftig und stahlig sind mit erhöhtem Säureanteil. Einen guten Chablis zeichnen vorbildhaft Frische, Mineralität und Langlebigkeit aus. Obwohl Chardonnay weltweit angebaut wird, findet man diesen Stil des Chardonnay in sehr wenigen Weinregionen, möglicherweise in keiner anderen als Chablis. Von dieser Charakteristik geprägt, passen junge Chablis-Weine vorzüglich zu Austern, Muscheln sowie zu Garnelen – roh, gegrillt oder mit Sauce. Man serviert sie auch gerne zu frittierten Fischen, gegrillten Sardinen und vielen anderen Fischzubereitungen. Außerdem harmoniert er mit vielen Hart-Käsesorten wie Schweizer Käse, Beaufort, Comté, Emmental und gereiften Gouda. Gereifte Chablis-Weine sind köstlich zu Fisch oder hellem Fleisch mit cremigen Saucen.