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Lemberger Klenert, Baden, Deutschland

Lemberger Klenert, Baden, Deutschland

10,95 EUR

inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

14,60 EUR pro Liter
Art.Nr.: DE0103-2016

enthält Sulfit

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage zu diesem Artikel.

Jahrgang:  2016
Winzer / Weingut:  David Klenert
Region / Land:  Kraichgau - Baden - Deutschland
Ausbau:  Traditionelle Maischegärung. Der weitere Ausbau erfolgte in gebrauchten Barriques.
Rebsorten:  Lemberger 100%
Böden:  Tonhaltiger Lösslehmboden
Alkohol:  13 %Vol.
Optimaler Genuss:  Bei 16°C jetzt bis 2022
Küche / Anlass:  Zu Rumpsteak mit Sauce Béarnaise, Zwiebelrostbraten, Geflügel und Rehbraten. Auch zur Vesper mit deftiger Wurst, Pasteten und reifem Bergkäse. Köstlich zu Bauernbratwurst mit Bratkartoffeln, Wurstsalat.
Weinart:  Rotwein
 

Der Lemberger liebt ein warmes Klima und windgeschützte Standorte, da er früh austreibt und spät reift. Diese Sorte wird nahezu ausschließlich in Süddeutschland ausgebaut vornehmlich von Winzern aus Württemberg und erreicht inzwischen eine Fläche von 1.800 ha.Vom Lemberger kommen verschiedene Varianten zum Weinkenner: als Verschnittpartner verleiht er Rotwein-Cuveés mehr Struktur, dann gibt es die leichteren, fruchtigeren Tropfen für das Schwäbische ‘Viertele’ und aus sehr guten Lagen kommen Spitzenqualitäten, die in großen Holzfässern oder sogar in Barriques verfeinert werden und mit viel Extrakt, Charme und Würze überzeugen. Zur letzten Kategorie gehört ohne Zweifel dieser Lemberger von David Klenert.

Der Wein im Glas: 

Mittleres Purpurrot/Violett. Im Bukett Aromen von reifen Wildpflaumen (Zibärtle) unterlegt mit pfeffrigen Gewürznoten. Am Gaumen ist die feine an 'Zibärtle' erinnernde Frucht verwoben mit Anklängen von Kardamon, Lakritze und dezenten Röstaromen. Im Finale sehr elegant, zeigt er mit seinen Nuancen von Rahmkaramellen einen schönen Schmelz. 

Lemberger alias Blaufränkisch

 

Die Bezeichnung Blaufränkisch wurde für die rote Rebe aus der natürlichen Kreuzung von Blauer Zimmettraube und Weißem Heunisch, 1875 von der ampelographischen Kommission europaweit festgelegt. Die Geschichte dieses Namens führt nach Ungarn, wo unter der Bezeichnung ‘Kekfránkos’ fast 8.000 Hektar mit dieser Rebsorte kultiviert werden.

Die Soldaten Napoleons hatten schon damals diesen kräftigen Roten gerne getrunken, aber oft nur mit den minderwertigen roten Francs bezahlt. Die Wirte verlangten jedoch die wertvolleren blauen (kek) Francs – Kekfránkos.

Nachweislich haben die Grafen von Neipperg den Blaufränkisch vor zweihundert Jahren aus Österreich nach Württemberg importiert. Da die importierten Reben aus dem Ort Lemberg in der Untersteiermark stammten, bürgerten sich die für deutsche Weine zulässigen Synonyme, ‘Lemberger’ und ‘Blauer Limberger’ ein.

 

 

Diesen Artikel haben wir am Freitag, 30. März 2018 in unseren Katalog aufgenommen.